
Im Leben einer Frau gibt es vielfältige Gründe für eine gynäkologische Behandlung. Basierend auf wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen, regelmäßiger fachlicher Weiterbildung und einer guten apparativen Ausstattung auf hohem Niveau kann ich Ihnen eine umfassende und moderne Betreuung anbieten.
Wir bieten jungen Mädchen Gelegenheit in einer vertraulichen Umgebung (optional mit Freundin oder Freund), Themen wie beispielsweise Menstruationszyklus, Menstruationsbeschwerden, Verhütungsmethoden, Geschlechtskrankheiten und Vorbeugung, kostenloses Chlamydienscreeening bis 25 Jahre, HPV-Impfung, Vorsorge und weitere Themen im Zusammenhang mit der Gesundheit, zu besprechen. Gerne stehe ich Ihnen mit Informationen und Ratschlägen zur Seite.

Wir beraten über verschiedene Verhütungsmethoden, darunter Barriere Methoden, wie Kondome, hormonelle Verhütungsmethoden, wie die Pille, Verhütungspflaster, den Ring, die 3- monatsspritze, Hormonspiralen, Kupferspiralen oder auch alle nicht hormonellen Verfahren.

Melden Sie sich gerne, wenn Sie eine Schwangerschaft planen. So können wir Sie zu den Themen Ernährung, Fruchtbarkeit, Eisprung, Optimierung der Chancen auf eine Schwangerschaft beraten und Impflücken rechtzeitig schließen. Auch bei unerfülltem Kinderwunsch unterstützen wir Sie gerne, dies kann eine Reihe von Diagnosetests umfassen, um die Ursache zu ermitteln und geeignete Behandlungsoptionen zu finden.

Gemäß des GBA hat jede gesetzlich krankenversicherte Frau einen Anspruch auf drei Basis-Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft mit dem Ziel Entwicklungsstörungen aufzudecken.
Ein paar Krankenkassen bieten Ihren Mitgliedern die Teilnahme an individuellen Schwangerschaftsvorsorgen an. Wir bieten Ihnen als Partner für Hallo Baby, Willkommen Baby und Gesund schwanger eine intensivierte Vorsorge an.
Sollten Sie darüber hinaus weitere vorsorgliche Ultraschalluntersuchungen wünschen, sprechen Sie uns an!

Der nichtinvasive Pränataltest (NIPT) ist ein Bluttest auf Trisomie 13,18 und 21. Diese Chromosomenanomalien können die körperliche und geistige Entwicklung unterschiedlich beeinflussen. Es handelt sich nicht um eine Routineuntersuchung. Die gesetzl. Krankenkassen übernehmen die Kosten nur bei entsprechender Indikation. Der NIPT-Test kann ab der 10+0 SSW durchgeführt werden und lässt nur den Rückschluss zu, ob das Ergebnis auffällig oder unauffällig ist. Bei einem auffälligem Testergebnis wird dann zur Abklärung einer Trisomie eine Fruchtwasseruntersuchung nötig.
Der Rhesus NIPT Test ermöglicht bei Rhesus-negativen Frauen die vorgeburtliche Bestimmung des kindl. Rhesusfaktors und kann so eine unnötige Anti-D Verabreichung ersparen.
OGT 50 wird jeder Schwangeren standardmäßig als Screening auf einen Schwangerschaftsdiabetes zw. der 24. – 28. SSW angeboten. Bei einem auffälligen Ergebnis folgt der große OGT 75, der auch die Nüchternglucosemessung vorsieht. Sollten Sie von vornherein lieber direkt den großen Zuckertest machen wollen, sprechen Sie uns bitte an!
Während der Schwangerschaft kann eine werdende Mutter auf das Vorhandensein von B-Streptokokken getestet werden, da eine Infektion während der Geburt auf das Neugeborene übertragen und potenziell schwerwiegende Komplikationen verursachen kann. Wenn die werdende Mutter positiv auf B-Streptokokken getestet wird, kann sie während der Geburt Antibiotika erhalten, um die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung auf das Baby zu verringern. Diese Untersuchung ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Sprechen Sie uns bei Bedarf gerne an!
Die Dopplersonographie während der Schwangerschaft wird verwendet, um den Blutfluss in den Blutgefäßen des Fötus und der Plazenta zu überwachen. Es kann helfen, Probleme wie Minderversorgung oder Anomalien frühzeitig zu erkennen.
Die Wechseljahre, auch bekannt als Menopause, sind eine natürliche Phase im Leben einer Frau, die durchschnittlich zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auftritt. Während dieser Zeit nimmt die Produktion von Hormonen wie Östrogen und Progesteron ab, was zu einer Reihe von körperlichen und emotionalen Veränderungen führen kann. Einige häufige Beschwerden und Symptome der Wechseljahre sind Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen (Gefühle von Reizbarkeit, Traurigkeit oder Angst), Depression, vaginale Trockenheit, Harnwegsbeschwerden, Müdigkeit und Erschöpfung. Die Behandlung der Wechseljahre richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und Beschwerden. Es gibt nicht-hormonelle Therapien, beispielsweise pflanzliche Präparate, Akupunktur, Veränderung des Lebensstils wie regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung, sowie Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation. Auch eine systemische oder lokale Hormontherapie (HRT) in Form von Cremes oder Tabletten kann zur Linderung der Beschwerden beitragen. Sprechen Sie uns bei Beschwerden gerne an!

Es gibt verschiedene Formen von Harninkontinenz, die durch unterschiedliche Ursachen und Mechanismen verursacht werden können. Die zwei häufigsten sind Stressinkontinenz, Dranginkontinenz und Mischformen. Bei der Stressinkontinenz kommt es infolge von Beckenbodenschwäche zu unkontrolliertem Harnverlust beim Lachen, Husten, Niesen, Heben schwerer Gegenstände oder anderen Aktivitäten, die Druck auf die Blase ausüben. Bei der Dranginkontinenz verspüren Betroffene Personen plötzlich einen starken Harndrang und haben Schwierigkeiten, die Blase rechtzeitig zu entleeren, was zu ungewolltem Harnverlust führen kann. Ursächlich ist eine überaktive Blase. Trauen Sie sich derartige Beschwerden bei uns anzusprechen!

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind entscheidend, um Krebserkrankungen frühzeitig zu behandeln. Aus diesem Grund bietet die gesetzliche Krankenversicherung ab 20 Jahren regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen an. Viele gesetzliche Krankenkassen bieten Ihnen zusätzlich individuelle Bonus-Programme und Prämien für die Gesundheitsvorsorge an.

Das Gebärmutterhalskrebsfrüherkennungsprogramm für Frauen von 20 – 34 Jahre umfasst jährlich, neben der körperlichen Untersuchung des Genitalbereiches, auch eine Abstrichuntersuchung (Pap-Test) vom Gebärmutterhals.
Das Gebärmutterhalskrebsfrüherkennungsprogramm ab 35 Jahre sieht zusätzlich zu der jährlichen körperlichen Untersuchung der Brust und des Genitalbereiches alle drei Jahre eine kombinierte Abstrichuntersuchung vom Gebärmutterhals (PAP + HPV-Test) vor.
Brustkrebsvorsorge ab 30 Jahren umfasst eine jährliche Tastuntersuchung der Brüste und zugehöriger Lymphregionen.
Das Mammographiescreening erfolgt ab dem 49. Lebensjahr bis zum 74. Lebensjahr alle 2 Jahre.
Im Rahmen der Darmkrebsvorsorgeuntersuchung kann ab 50 Jahren 1x jährlich ein immunologischer Test auf okkultes Blut im Stuhl durchgeführt werden. Ab 55 Jahren besteht weiterhin die Möglichkeit einen immunologischen Stuhltest im Abstand von 2 Jahren zu wiederholen oder alternativ zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren durchführen zu lassen.
Ultraschalluntersuchungen der Brust und Genitalorgane gelten nicht als Standardteil der Krebsvorsoge und werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Ein Brustultraschall kann als vorsorgliche Igelleistung ergänzend zur Tastuntersuchung und Mammographie bei uns durchgeführt werden und dient dazu, Veränderungen im Brustgewebe, wie z.B. Zysten oder Tumore, zu erkennen und genauer zu untersuchen. Dieser kann besonders nützlich sein, um bei Frauen mit dichtem Brustgewebe zusätzliche Informationen zu liefern. Ein vorsorglicher Vaginalultraschall ermöglicht eine detaillierte Untersuchung der Beckenorgane, insbesondere der Blase, der Gebärmutter und der Eierstöcke. Er kann verwendet werden, um Veränderungen wie z.B. Zysten, Myome oder andere Anomalien im Unterleib, zu identifizieren.
Nach einer Krebsbehandlung, beispielsweise der Brust oder der Genitalorgane (Blase, Gebärmutter, Gebärmutterhals, Eierstöcke) bieten wir in regelmäßigen Intervallen ärztliche Nachuntersuchungen entsprechend der Leitlinienempfehlung an. Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um den Krankheitsverlauf zu überwachen und mögliche Rückfälle frühzeitig zu erkennen und die Lebensqualität zu verbessern. Viele Krebspatienten erleben während der Nachsorgephase psychische Belastungen wie Angst, Depressionen oder posttraumatischen Stress. Die Unterstützung durch Psychoonkologen oder psychosoziale Dienste kann dabei helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen und die psychische Gesundheit zu stärken.

Für Brustkrebspatientinnen bieten wir die die Möglichkeit, sich in das Disease-Management-Programm (DMP) für Brustkrebs einschreiben zu lassen und damit an einer intensivierten Nachsorge teilzunehmen.
Wir betrachten den Menschen als Ganzes und berücksichtigen, sowohl körperliche, als auch psychische Faktoren bei der Diagnostik und Behandlung von Krankheiten. Es werden die Wechselwirkungen zwischen körperlichen Beschwerden und psychischen oder sozialen Belastungen, Stressoren oder Konflikten untersucht. Die psychosomatische Grundversorgung kann die Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen wie Psychologie, Psychotherapie und Sozialarbeit umfassen, um eine umfassende Behandlung anzubieten. Hier können wir auch vermittelnd tätig werden.
Wir führen Grundimmunisierungen, Standardimpfungen und Auffrischimpfungen gemäß den Empfehlungen der STIKO durch, wobei die individuellen Bedürfnisse und Gesundheitszustände berücksichtigt werden. Auffrischimpfungen werden in regelmäßigen Abständen empfohlen, um den Impfschutz aufrechtzuerhalten, insbesondere bei Impfungen wie Tetanus, Diphtherie und Pertussis, bei denen der Schutz im Laufe der Zeit nachlassen kann.

Die Impfung gegen Hepatitis B wird schon bei Säuglingen im 1. Lebensjahr begonnen. Die HPV-Impfung (Humane Papillomviren) wird in Deutschland für Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren empfohlen, bevor sie sexuell aktiv werden. Die Impfung ist eine wichtige Präventionsmaßnahme, um das Risiko von HPV-assoziierten Krankheiten zu reduzieren und kann bis zum 18 Lebensjahr nachgeholt werden.
sollten einen ausreichenden Impfschutz gegen Varizellen (Windpocken) und Röteln haben. Eine Infektion mit diesen Erregern während der Schwangerschaft kann zu schweren Komplikationen für das ungeborene Kind führen. Wir empfehlen, vor einer geplanten Schwangerschaft den Impfstatus zu überprüfen und gegebenenfalls fehlende Impfungen nachzuholen. Es ist ratsam, diese Impfungen mindestens einen Monat vor Beginn einer Schwangerschaft durchzuführen, um einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten.
Schwangeren wird eine Impfung gegen die saisonale Influenza und Pertussis empfohlen.
wird von der STIKO neben der jährlichen Influenza Impfung, zusätzlich eine Pneumokokken-Impfung (Lungenentzündung) und eine Herpes-Zoster-Impfung (Gürtelrose) angeraten.